Die önj-Tirol erlebte eine spannende Woche mit aufregenden Touren, Wanderungen und Erlebnissen im Mühlviertel in Oberösterreich vom 23. bis 28. Juli 2018. Am Montag kamen alle ganz gespannnt nach einer fünfstündigen Fahrt mit dem Zug am Hof an. Wir waren alle voll mit Adrenalin, das wir bei tollen Spielen, die sich dann die Woche fortsetzten, loswerden konnten. Unsere Gruppe verstand sich von Tag zu Tag besser.

Nach einer langen und erfolgreichen vierstündigen Wanderung nach Halsach wurden wir dort am Dienstag mit einem Bad in der Großen Mühl belohnt.

Am Mittwoch trafen wir Iris von der Böhmerwaldschule. Sie erzählte uns einiges zur Geschichte der damals überwachten tschechische Grenze und der Entwicklung des Böhmerwalds. Anschließend machten wir eine tolle Pause im Wald und versuchten den Schwemmkanal nachzubauen, an dem früher Holz transportiert wurde. Später gingen manche von uns im echten Schwemmkanal baden, andere wanderten noch schnell nach Tschechien.

Den nächsten Tag verbrachten wir am Unterkagererhof. Am Nachmittag zeigte uns Helmut Eder den Denkmalhof genauer. Wir bekamen eine Museumsführung und konnten sehen wie die Bauersleute damals lebten. Auch lernten wir die Streuobstwiesen mit seinen Bewohnern kennen und durften später einige Zwetschgen ernten. Johanna machte für uns einen leckeren Zwetschgenröster zu den Topfenknödeln.

Am Freitag hieß es leider schon wieder die Koffer packen, sodass wir am Samstag nicht soviel zu tun hatten, denn am Abschlussabend wollten wir alle lange aufbleiben und dachten noch lange nicht an zu Hause. Die BetreuerInnen gaben uns die Wochenaufgabe, wie wir auf Menschen zugehen würden, die unachtsam mit der Natur umgehen. Dazu entwickelte jede Gruppe ein Theaterstück, das am Abschlussabend aufgeführt wurde. Von den BetreuerInnen wurden wir überrascht. Sie bereiteten ein „kinderfreundliches önj-Werwolfspiel“ vor. Schaffen es die önj-BetreuerInnen die önj-Kinder ins Bett zu schicken? Es war ein lustiges Spiel und gewonnen haben natürlich die önj-Kinder!

Doch ganz wichtig war auch noch, dass an genau diesem Abend die wissenschaftlich bewiesene längste Mondfinsternis des einundzwanzigsten Jahrhunderts stattfand. Während des Spiels am Lagerfeuer konnten wir immer wieder den blutroten, dann immer dunkleren Mond anschauen. Es war ein gelungener Abschluss.

 

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