Die Ortsgruppen der Österreichischen Naturschutzjugend (önj) Oberösterreich trafen sich kürzlich zur jährlichen Landesversammlung in Haslach und am Unterkagererhof in Auberg. Oberösterreichweit gibt es insgesamt elf önj Gruppen.
Zwei Tage lang standen Austausch, Planung und gemeinsame Aktivitäten im Mittelpunkt. Neben organisatorischen Themen ging es vor allem darum, die Zusammenarbeit zwischen den Ortsgruppen zu stärken und neue Ideen zu entwickeln.
Schwerpunkte für 2026: Wildbienen und Bodenschutz
Für das kommende Jahr setzt die önj klare inhaltliche Schwerpunkte:
- Schaffung von Lebensräumen für Wildbienen
- Nachhaltiger und schonender Umgang mit Böden
Geplant sind unter anderem Workshops für Kinder zum Thema Bodenlebewesen und naturnahe Gartenpflege – in Kooperation mit dem Bodenbündnis Oberösterreich.
Mehr Sichtbarkeit und neue Gruppen
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Öffentlichkeitsarbeit:
- stärkere Präsenz auf Social Media
- Gewinnung neuer Mitarbeiter:innen und Gruppenleiter:innen
- Aufbau neuer Schul- und Ortsgruppen
Besonders im Bereich der schulischen Nachmittagsbetreuung sieht die önj Oberösterreich großes Potenzial. Zudem sollen Kooperationen mit anderen Organisationen im Bereich Naturvermittlung ausgebaut werden.
Vielfältiges Rahmenprogramm
Neben den Arbeitseinheiten bot die Landesversammlung auch ein abwechslungsreiches Programm für unsere önj Mitglieder:
- Exkursionen zu önj-ÖKO-Inseln, etwa in die Stadlau in Klaffer und nach Lichtenau ins „grüne Klassenzimmer“
- Streuobstwiesen-Erkundungen am Unterkagererhof
- Besuche der Schulstube in Kasten und des Vogelmuseums in Aigen-Schlägl
- Abendliche Vogelwanderung mit „Schnepfenstrich“ entlang der Grenze bei Hörleinsödt





