In diesem Sommer hatte eine Gruppe von Jugendlichen der ÖNJ Salzburg  – die Piranhas – eine tolle, atemberaubende Woche in der Astenschmiede einer Hütte am Ende des Raurisertals. Ich durfte auch ein Teil dieser Gemeinschaft sein. Mein schönster Moment verlief im Tempo eines Atemzuges, trotzdem probierte ich ihn solange wie möglich anzuhalten. Deswegen werde ich euch die Wanderung kurz erzählen.

Am Vorabend packten wir unseren Rucksack: eine warme Regenjacke, die Wanderschuhe, ein bisschen Geld und eine kleine Jause ein. Am Morgen füllten wir uns noch schnell einen heißen, süßen Tee ab. Wir gingen auf das Naturfreundehaus unter dem Hohen Sonnblick, unser Bergführer war Paul. Er kennt sich in der Region ausgezeichnet aus, leider war das Wetter nicht so gut wie unsere Stimmung. Der Nebel lag im Tal, trotzdem fuhr unsere Gruppe mit dem Postbus zum Parkplatz Lenzanger von dort wanderten alle auf die schöne, gemütliche Hütte. Was wir bei der Wanderung erlebten war atemberaubend. Nach ca. 10 Minuten entdeckten wir einen 20 Meter hohen, beeindruckenden Wasserfall. Alle staunten und wir hatten das Gefühl, dass uns die Natur etwas Wunderbares geschenkt hatte, diesen unvergesslichen Moment. Doch nun musste unsere Einheit weiter gehen. Nach ungefähr 1 Stunde und 20 Minuten hatten wir das Naturfreundehaus erreicht. Uns war so kalt, dass sich alle einen warmen, schaumigen, süßen Kakao bestellten. Dazu aßen allesamt einen leckeren, flaumigen Kaiserschmarrn. Nach der wohlverdienten Pause ging es wieder zurück ins Tal. Es war ein unvergesslicher Ausflug, den ich nie vergessen möchte.

Von Sebastian Gruber

 

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