In diesem Sommer hatte eine Gruppe von Jugendlichen der ÖNJ Salzburg -die Piranhas- das Glück sich den Nationalpark Neusiedler See genauer anzusehen. Bei der Anreise mit dem Zug merkte man die Vorfreude bei jedem einzelnen Jugendlichen. Unsere Unterkunft war die Storchenschmiede im herabgekommenen Apetlon. Die Storchenschmiede ist ein großes, ziemlich neu renoviertes Haus mit einem riesigen Garten und einer Feuerstelle.

Am Anfang der Woche liehen sich alle ein eher altmodisches, aber trotzdem gut funktionierendes Fahrrad aus. Mit dem Bike fuhren wir zum Neusiedler See, dort spielten die Piranhas in der prallen Sonne Beachvolleyball oder gingen mit einem Nationalpark-Ranger Kajak fahren. Einer dieser Guides war Dominik („Dodo“). Er war ein sehr großer, relativ junger und intelligenter Mann. Dominik erklärte uns die Regeln im Nationalpark, welches Gebiet für Touristen erlaubt ist zu besuchen und erzählte über die Tier- und Pflanzenwelt der Gegend. Währenddessen sahen wir einen wilden Papagei, für jeden war es irgendwie unerklärlich, ein exotisches Tier mitten im Burgenland zu sehen.

Bevor wir mit dem Rad zur Storchenschmiede zurückfuhren, gingen die meisten in den See schwimmen. Am Abend nach dem Sonnenuntergang spielten wir oft noch Spiele wie Werwolf oder Uno.

Wegen solch atemberaubenden Erlebnissen wussten alle Mitglieder der Piranhas wieder, warum sie sich auf diese Gemeinschaft jedes Jahr erneut freuten.

Sebastian Gruber, 14 Jahre

Wie Sebastian schon gut zusammengefasst hat, haben wir wieder eine sehr schöne, erlebnisreiche Woche verbracht. Neben unseren Ausflügen zum Neusiedlersee mit der Kajaktour, sind wir auch zur langen Lacke, die bei der Witterung zur kurzen Lacke wurde, geradelt. Bei einer Schnitzeljagd durch den Ort, haben die Jugendlichen auch Apetlon kennengelernt. Ein Schwerpunkt in der Woche war natürlich auch die Vogelbeobachtung, wo die Jugendlichen super Präsentationen gehalten haben. Aber natürlich haben wir auch Störche, Turmfalken, Möwen, Graugänse und co aus nächster Nähe gesehen. Auch der Fotografie haben wir uns in dieser Woche gewidmet. So hat jedes Kind mit der Spiegelreflexkamera das Fotografieren probieren können und ein besonders schönes Bild ausgewählt. Außerdem haben sich alle Jugendlichen selbst in einem Bild in der Natur inszeniert, wo sehr tolle Ergebnisse herausgekommen sind. Den letzten Abend krönte ein Lagerfeuer und der Blick zu den Sternen und den Planeten. Auf der Rückreise gab es dann noch einen Zwischenstopp im Wiener Prater, der auch auf große Begeisterung gestoßen ist.

Stefanie Amberger

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