Mittlerweile sind auch die Naturerlebnistage im Salzburger Freilichtmuseum eine Tradition geworden. Hier lernen Kinder aus der Stadt und der Umgebung die Natur besonders intensiv kennen. In unserem Forscherheft dokumentieren wir unsere spannenden Erlebnisse. Wir haben einen ganzen Tag über die unterschiedlichsten Kräuter gesammelt und sie dann weiterverarbeitet. Wir wussten gar nicht, wie viel man von einer Wiese essen kann! Besonders interessiert hat mich der Gundermann, den kannte ich noch gar nicht.
Kennst du ihn?
Jetzt wo ich weiß, wie er aussieht, habe ich ihn sogar schon in der Wiese meiner Eltern gefunden und schneide ihn total gern in den Salat.
Besonders spannend war es auch zu sehen, wie viele kleine Lebewesen es in einem Bach gibt: Der Trick ist es, die Steine umzudrehen, dort kleben voll viele Larven und andere lustige Tierchen.
Wir durften auch total viele Sachen selber machen. Wir haben weiße T-Shirts zusammengeschnürt und mit Batikfarbe eingefärbt, es sind megatolle Farbspiralen entstanden! Dann haben wir auch gelernt wie Farben in der Natur vorkommen, ich habe sogar einen Regenbogen aus selbstgesammelter Farbeaus der Natur zusammenbekommen und das, obwohl Blau total selten ist.
Am letzten Tag durften wir auch die Schule von früher noch kennenlernen. Wusstest du, dass die Kinder früher total arg bestraft wurden?
Zum Glück haben wir heutzutage voll die coolen Betreuer.
Auch wenn heuer das Wetter nicht so mitgespielt hat, wie wir uns gewünscht hätten, haben wir sehr viele coole Sachen gemacht.

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